Wasser, Met & Bier

Vor allem Klöster waren im Mittelalter Entwicklungsträger von Getränken. Neben Wasser , Wein und Bier gab es auch noch Fruchtsäfte , Molke und Most .

Das Wasser entnahm man aus Schachtbrunnen und es war oft von schlechter Qualität, da es kein Wasserleitungssystem gab. Die Angst vor Vergiftung war in der Bevölkerung groß. Nach der  Pest beschuldigte man die Juden das Wasser vergiftet zu haben und bewachte vortan die Brunnen und kochte das Wasser ab.

Wer es sich leisten konnte versah das Wasser mit Wein oder Essig .

 

Met war als Getränk sehr verbreitet, hatte seinen Ursprung aber bei den Germanen . Met galt als Trank der Götter und wurde deshalb oft bei rituellen Handlungen den Göttern  dargebracht .

 

Wein galt als Grundnahrungsmittel , hatte damals aber weniger Alkohol als heute .Ab dem 14. Jahrhundert unterschied man Weine nach ihrem Anbaugebiet Im Laufe der Zeit entstanden durch das hinzufügen von Kräutern und Gewürzen sog. Misch -bzw. Gewürzweine.

 

Bier war das Getränk des Volkes.In Klöstern war das Bier vor allem in der Fastenzeit aufgrund seiner stärkenden Nährstoffe sehr beliebt.In den Klöstern entstanden auch die ersten Brauereien, die nicht nur zum Eigenbedarf sondern auch zum Handel dienten.Bier wurde somit zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor.

 

Bis zum Hochmittelalter war das Brauen von Bier reine Frauensache !

 

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