Gewürze

Zu den mittelalterlichen Würzmitteln zählen Salz, Zucker und Essig. Dem Salz kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.

 

Salz war eine sehr wertvolle Handelsware und machte viele Städte zu reichen Metropolen ( z. B. Salzburg oder Salzgitter)

Während des Mittelalters entstanden sog. Salzstrassen (die älteste Leibzig-Prag) Die Salzmonopole der einzelnen Herrscher lösten die. Salzkriege aus .

Eine Saline (Salzwerk) galt im Mittelalter als Großbetrieb und beschäftigte bis zu 300 Menschen.Im Mittelalter diente Salz weniger als Gewürz sonder mehr zum haltbar machen von Lebensmitteln (Pökeln)

 

Gewürze waren ein Statussymbol.Wer etwas auf sich hielt bewirtete seine Gäste mit Zimt, Ingwer und Pfeffer, wobei Pfeffer das beliebteste  Luxusgewürz war.

teuerstes Gewürz war der Safran, da er nicht nur in der Küche sondern auch zum färben von Kleidung verwendet wurde .

 

Weitere exotische Gewürze waren Kardamom, Muskat und Gewürznelken.

 

Gewürzpflanzen wurden in eigenen Kräutergären angelegt die je nach Zeit und Region unterschiedlich angelegt waren.zu ihnen zählten: Koriander, Kerbel, Knoblauch, Gartenmohn, Pfefferkraut, Petersilie, Zwiebel, Lauch , Bohnenkraut, Liebstöckel, Pfefferminz, Salbei, Beifuß, Lavendel, Senf, Majoran, Gartenkresse, Gurkenkraut und Thymian.

 

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