Fleisch & Fisch

Im Mittelalter wurde im Gegensatz zu Gemüse sehr viel Fleisch gegessen. Dabei kam von Augen bis Hoden fast alles in den Topf oder auf den Bratspieß. Die Fleischvielfalt war nahezu unbegrenzt. Es gab Fasan, Auerhahn, Gänse , Enten Wachteln, Schnepfen, Reiher, Rebhühner, Stare und Bären sowie die Haustiere,Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe und Hühner.

 

Nur äußerst wenige Tierarten blieben verschont. Das töten eines Storches. z.B. brachte, dem Aberglauben nach, Unglück

 

 

 

Schwein und Schaf waren im Hochmittelalter besonders beliebt.Den Bauern lieferte das fette Schweinefleisch die nötige Energie für die harte Arbeit auf dem Feld, das Schaf wurde wegen seiner anspruchslosen Haltung und dem liefern von Rohstoffen und Produkten wie Milch und Wolle bevorzugt.

 

 

 

 

Auch Fisch spielte eine große Rolle in der Ernährung und wurde in allen Schichten gegessen. Während die Wohlhabenden Lachs, Hecht und Kabeljau bevorzugten mussten die ärmeren Schichten sich mit Forelle, Neunauge und Äsche begnügen.

 

Auf Grund seines schuppigen Schwanzes wurde der Biber oft zu den Fischen gezählt und dementsprechend verzehrt. Klöster lagen oft an Gewässern oder hatten eine eigene Fischzucht.

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