Pest

Sie war die bekannteste Krankheit im Mittelalter .Man glaubte, sie würde durch schlechte Luft oder ungünstige Planetenkonstellationen ausgelöst. Des weiteren beschuldigten die Menschen aus Angst vor der Seuche , deren Verlauf sie sich nicht erklären konnten, Bettler, Zigeuner und vor allem die Juden am Ausbruch der Krankheit. Ihnen wurde nachgesagt, die Brunnen in den Städten vergiftet zu haben.

 

Heilungsversuche entsprangen der Verzweiflung. Da angeblich Körpersäfte in Unordnung geraten waren behandelte man die Kranken mit dem Aderlassen, um das * Pestgift vom Herzen abzuhalten *. Einläufe oder das zum Erbrechen bringen waren weitere Maßnahmen, welche sich aber auf den ohnehin geschwächten Körper des Kranken oft negativ auswirkten.

 

Vorbeugend empfahl man den Menschen sich dreimal täglich mit Fliederessig oder Kamillenwasser zu waschen, was keineswegs Normalität war, da sich die Menschen im Mittelalter oft tagelang nicht wuschen. Mit diesen Reinigungsmaßnahmen wurde zumindest das Infektionsrisiko vermindert. Ausserdem versuchte man sich mit der Einnahme von Ingwer vor der Seuche zu schützen.

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