Heilkräuter gegen Frauenleiden

Der Körper der Frau war im Mittelalter lange mit Mythen und Tabus behaftet. So sollte sich Frauen z. B. während der Monatsblutung nicht waschen und bestimmte Speisen vermeiden. Nach mittelalterlicher Vorstellung war die Gebärmutter ein Organ, das im Körper umherwandern konnte.Man glaubte, das sie, wenn sie nicht für ihren eigentlichen Zweck gebraucht wurde ,erzürnte und überall im Körper Schaden anrichtete.

 

1. Frauenmantel

Der Name Frauenmantel ergibt sich bei dieser Pflanze aus der Form der Blätter, die einem Frauenmantel ähnlich sind bzw. dem Mantel der Mutter Gottes gleichen. Er hilft allgemein bei allen Frauenleiden von Menstruationsbeschwerden bis hin zur Milchbildung bei stillenden Müttern. Er wirkt blutbildend, krampflösend und beruhigend.

 

2. Gänsefingerkraut

Das Gänsefingerkraut wirkt entkrampfend bei der Monatsblutung und bei Migräne. Es wurde schon in der Antike gerne mit Milch aufgekocht und als Aufguss vor allem bei Leiden der glatten Muskulatur verabreicht, wie z. B. Verdauungsorgane und Gebärmutter. Im Volksglauben gibt es die Tradition Gänsefingerkraut am Johannistag vor Sonnenaufgang auszugraben .Aus der Wurzel stellt man dann ein Amulett her, mit dem der Träger dann in der Lage ist , die Liebe eines Menschen an sich zu binden.

3. Petersilie

Petersilie enthält viel Vitamin C . Es hat eine besonders ausgeprägte Wirkung auf die Fortpflanzungsorgane der Frau, fördert den Menstruationsfluss , kann aber auch, in hohen Mengen genossen, Fehlgeburten auslösen.Deswegen wurde es  im Mittelalter oft zum Zwecke der Abtreibung eingesetzt.

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